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Der Spielplatz-Check: Worauf Eltern in zwei Minuten achten
Fallschutz, Zäune, Schatten, Sichtachsen: Mit diesem kurzen Blick erkennst du, ob ein Spielplatz zu deinem Kind passt, bevor die Schuhe ausgezogen sind.
kivvyAktualisiert am
Kein Spielplatz ist perfekt, aber viele Probleme sieht man auf den ersten Blick. Diese Punkte gehst du beim Ankommen durch, ohne dass es nach Kontrolle aussieht.
Fallschutz unter den Geräten
Unter Schaukeln, Rutschen und Klettergerüsten gehört Sand, Kies, Rindenmulch oder Fallschutzmatten. Ist der Boden hart gefahren oder liegt der Sand nur noch dünn, wird aus einem kleinen Sturz schnell ein Arztbesuch. Für Kinder unter drei Jahren sind niedrige Geräte mit maximal einem Meter Fallhöhe passend.
Zaun und Straße
Liegt der Platz an einer Straße, ist ein geschlossener Zaun mit Tor wichtiger als jedes Spielgerät. Achte darauf, dass du von der Bank aus alle Ausgänge sehen kannst. Spielplätze in Parks kommen oft ohne Zaun aus, weil die nächste Straße weit entfernt ist.
Schatten und Wasser
Im Sommer entscheidet der Schatten, ob ihr eine Stunde oder den ganzen Nachmittag bleibt. Bäume sind besser als Sonnensegel, weil sie den Boden kühler halten. Ein Trinkbrunnen ist ein Bonus, eine gefüllte Flasche gehört trotzdem in die Tasche.
Zustand der Geräte
Ein kurzer Griff an die Schaukelkette, ein Blick auf Schrauben, Holzsplitter und die Rutsche: Ist etwas locker, gerissen oder scharfkantig, wähle ein anderes Gerät und melde den Schaden der Stadt. Die meisten Kommunen haben dafür ein Onlineformular.
Passt der Platz zum Alter?
Große Kletteranlagen ziehen Kleinkinder magisch an, sind für sie aber gefährlich. Gute Spielplätze trennen die Bereiche für kleine und große Kinder. Bei uns findest du die Ausstattung jedes Spielplatzes direkt in der Liste, so kannst du vorab prüfen, ob eine Kleinkindschaukel oder ein Sandkasten dabei ist.